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Paddelkurs 2005


Es ist Montag, der 1. August 2005. Die Schulferien gehen in ihre letzte Woche und der Paddelkurs 2005 - den der Schülerwassersportverein und das Hans-Geiger-Gymnasium angeboten hatten - beginnt. 10 Uhr ist in den Ferien früh am Morgen - trotzdem sind alle acht angemeldeten Schüler pünktlich gekommen, wir können anfangen. Der Kurs beginnt theoretisch (wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Kajak und einem Kanadier und wann hat das Paddel die richtige Länge?), ab 11 Uhr lassen wir dann aber die Kajaks zu Wasser. Einige sitzen zum ersten mal im Boot, andere haben schon vielfältige Kenntnisse. Gemeinsam paddeln wir die Schwentine hinauf, tragen die Boote unter der alten Schwentinebrücke durch und paddeln jenseits der Brücke noch einen Kilometer weiter, bis zur Einmündung in den Fossenpott. Mit der Strömung und der mittlerweile besser sitzenden Technik geht es zurück zum Bootshaus, welches wir gegen 13 Uhr erreichen. Genug für den ersten Tag, morgen wird es weitergehen.

Es ist Dienstag, es ist 10 Uhr und der zweite Tag des Paddelkurses beginnt. Das Gelernte Vertiefen ist das Motto, also verlassen um 10:30 Uhr die Kajaks wieder unseren Steg in der Schwentinemündung. Alles geht schon deutlich schneller, das Steuern der Boote bereitet weniger Probleme als am Vortag. Wir tauschen die Boote, so dass jeder die Vorteile der verschiedenen Kajaks (lange Eskis und kurze Flusskajaks) selber austesten kann. Eine laute Jugendgruppe in Leihbooten im Rücken läßt es uns nicht nehmen, am Ufer eine Wasserschildkröte, die die spärliche Sonne genießt, zu beobachten, bevor wir an der Ortsgrenze zu Klausdorf umkehren. Es geht zurück. Um 13:30 legen wir wieder am Bootshaus an, Kajak fahren können nun alle - morgen kommt dann das "andere Paddeln".

Mittwoch, 10:30 - die Beine sind im Boot angewinkelt, denn wir sitzen im Kanadier. Noch einer kurzen Einführung ins Steuern von Kanadiern setzen wir uns in Bewegung Richtung Schwentine. Der J-Schlag mit der richtigen Drehung des Handgelenkes macht noch dem ein oder anderen Mühe, die Boote fahren aber relativ geradeaus. Wir wechseln, was zu wechseln ist. Nachdem das Steuern auf der rechten Seite funktioniert kommt die linke dran, der Steuermann wird zum Schlagmann und die Besatzungen der Boote können im stabilen Päckchen ohne Probleme neu gemischt werden. Wir kommen bis zur weißen Fußgängerbrücke, die zwischen Kiel und Klausdorf über die Schwentine geht. Das neu erlernte Paddeln im Kanadier wollten wir am Donnerstag und Freitag auf einer Paddeltour von Plön bis Kiel vertiefen, der Wetterbericht ist aber gegen uns. Gewitter am Donnerstag und viel Regen am Freitag bewegten uns dazu, die Paddeltour ausfallen zu lassen oder besser, sie zu verschieben. Denn, die Saison geht noch bis zu den Herbstferien, hoffentlich findet der Paddelkurs 2005 bis dahin noch ein rundes Ende...


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Verfasst von Lars am 05.06.2007, zuletzt geändert von Lars am 05.06.2007